„My Valduna Family… Letters from and to“

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Kunst am Bau im LKH Rankweil, Neubau Erwachsenenpsychiatrie

Permanent Installation, 2025, Acrylic Paint / Adhesive Film on Concrete / Wall / Glas

Locations:
3rd Floor / Coffee Shop: three dots, each 150cm diameter, white-orange-cyan
Staircase 5/6 Floor: three dots, each 150cm diameter, white-pink-yellow
2nd Floor Windows: four dots, each 50cm diamter
4th Floor: 10 dots on concrete and white wall, each 50cm diameter

Für den heute (Donnerstag, 20. November 2025) eröffneten Neubau der Erwachsenenpsychiatrie am Landeskrankenhaus Rankweil sind drei Kunst-und-Bau-Werke entstanden, die im Rahmen des Festakts als Teil des Gesamtprojekts präsentiert wurden. Mit deren Realisierung waren nach einem anonymen, offenen Ermittlungsverfahren die Kunstschaffenden Stefan Amann, Gabriele Fulterer/Christine Scherrer und Christian Helbock betraut. Sie haben ihre Kunstprojekte im Einklang mit dem Architekturbüro Marte.Marte entwickelt und konnten für die Platzierung ihrer Werke die Orte frei wählen.

Den Ausgangspunkt für die Rauminstallation von Gabriele Fulterer und Christine Scherrer bilden aneinandergereihte, nur durch ihre Farben den einzelnen Personen zuordenbare Fragmente aus Briefwechseln, die vom Leben innerhalb und außerhalb der Klinik erzählen. Die Textpassagen, die angerissen und weitergedacht werden können, befinden sich auf unterschiedlichen Oberflächen (Glas, Beton).

„Kunst und Bau“ begleitet und ergänzt seit vielen Jahren die Projekte des Vorarlberger Landeshochbaus – als kreatives Gestaltungselement und als künstlerischer Denkanstoß mit Bezug zum Bauprojekt. Indem dabei die Künstlerinnen und Künstler zum frühestmöglichen Zeitpunkt miteinbezogen werden, können die Werke in Einklang mit der Architektur entwickelt und zu einem gleichwertigen Bestandteil werden, erklärt Kulturlandesrätin Barbara Schöbi-Fink. „In den drei völlig unterschiedlichen Projekten für das LKH Rankweil, in denen sich Kunst begreifen lässt, zum Lesen und Weiterdenken verführt und neue Räume öffnet, ist dies einmal mehr gelungen“, so Schöbi-Fink.